Themen A-Z - Engel

Engelssturz und Verfolgung der Menschheit durch Satan

Es ist hervorragend dazu geeignet, den wirklichen Sinn und das wahre Ziel des menschlichen Lebens begreifbar zu machen und kann niemals als zeitlich überholt betrachtet werden, sehr lesenswert.

HEILIGE MARIA DE JESUS DE AGREDA

Maria_Agreda_unverwest

Spanische Franziskanerin und Mystikerin, Agreda (Soria / Spanien) 1602 - 1665

Ratgeberin König Philipp IV. Spanien.

Ihr Leichnam ist unversehrt.

MARÍA DE JESUS DE AGREDA,(María Coronel),trat mit 17 Jahren zusammen mit der Mutter und Schwester in das von ihren Eltern gegründete Franziskaner- innenkloster der Unbefleckten Empfängnis in Agreda ein und wurde bereits mit 25 Jahren Äbtissin des Konvents.

Der Vater und zwei Brüder wurden gleichfalls Franziskaner.

Maria von Jesus von Agreda starb an Pfingsten 1665 eines seligen Todes.

Bei der amtlichen Öffnung ihres Sarges anlässlich ihres Seeligsprechungs- Prozesses im Jahre 1849 fand sich ihr Körper unverwest und verströmte himmlischen Duft.

Die mit Visionen begabte Mystikerin erregte bald Aufsehen. 1643 kam König Philipp IV. von Spanien Rat suchend zu ihr und stand von da an bis zu ihrem Tod in geheimem Briefwechsel mit Maria v. Agreda. Die später veröffentlichte, über 600 Schreiben umfassende Briefsammlung gibt zum einen Aufschluß über den wankelmütigen Charakter des Königs und zum anderen im Kontrast dazu die erstaunliche Fähigkeit der Maria v. Agreda, nicht nur geistliche Ratschläge zu erteilen (Glaube, Gebet, christliche Sitten, etc.), sondern dem König auch für die Regierungsgeschäfte des Landes konkrete Vorschläge zu machen. Die Mystikerin hat zahlreiche Schriften verfaßt, die posthum erschienen. Hauptwerk ist die »Mística ciudad de Dios« (Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria), das in Spanien sehr verbreitet und in verschiedene Sprachen übersetzt wurde (bis heute über 130 Auflagen in verschiedenen Sprachen).

Das Werk ist in Form eines erbaulichen Marienromans geschrieben, der auf den Visionen von Maria Agreda beruht. Sie hatte es auf Anweisung ihres Beichtvaters nach 1637 niedergeschrieben, dann aber selbst, u. U. aus Furcht vor der Inquisition, vernichtet. Zwischen 1650 und 1660 entstand die heute erhaltene Fassung. Die »Mística Ciudad« drückt eine mystizistische Frömmigkeit aus, die neben den Offenbarungsquellen auch apokryphe Schriften und Überlieferungen der Volksfrömmigkeit einbezieht. Das Werk fand neben begeisterter Aufnahme scharfe Ablehnung. Hauptanklagepunkte bei den Gegnern waren eine übersteigerte Mariologie, unkritischer Gebrauch legendarischen Materials und der Anspruch, aufgrund persönlicher Offenbarungen zu schreiben. In Spanien befassten sich auf Anweisung König Karls IV. vier Universitäten mit der »Mística Ciudad« und erteilten ebenso wie die Universitäten Lyon und Toulouse ein positives Votum, während die Sorbonne 1696 einige Sätze verurteilte und das Buch 1713 sogar vorübergehend auf den Index gesetzt wurde, obwohl Papst Innocenz XI. selbst die Lektüre erlaubt hatte. In Deutschland setzte sich Eusebius Amort OSA (»De revelationibus«, Augsburg 1744) kritisch mit der Schrift auseinander. Dadurch entstand eine heftige Kontroverse, u. a. mit den Franziskanern Diego González Matheo und Landelin Maier, die Maria v. Agreda verteidigten. Kurfürst Max III. Joseph griff in den Streit ein, indem er Amort Schweigen auferlegte. Seitens des Gallikanismus, Jansenismus und der Aufklärung kam die hauptsächliche Kritik.

Nach der Dogmatisierung der Unbefleckten Empfängnis 1851 gab es erneutes Interesse für das Schrifttum der Maria v. Agreda, die dezidiert für diese Lehre eingetreten war. Sie gilt trotz der Kontroversen als eine der herausragenden Gestalten der spanischen Spiritualität des 17. Jhds.

Hl. Maria von Agreda:

Engelsturz und Verfolgung der Menschheit durch Satan

Aus den 4 Büchern:

«Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria» (Auszüge)

Inhaltsverzeichnis

0. Vorwort zur Broschüre
1. Die Erschaffung und die Prüfung der Engel
2. Luzifer geriet damals in eine sehr ungeordnete Selbstliebe
3. In den Werken Gottes ist alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet
4. Ferner offenbarte Gott den Engeln,
5. Luzifer aber, voll Neid und aufgeblasener Hoffart, widersetzte sich
6. Hier muss ich noch ein anderes Geheimnis erwähnen.
7. Diese aufgeblasene, eitle Hoffart reizte den Zorn des Herrn
8. Auslegung des 12. Kapitels der Geheimen Offenbarung
9. Es war als sage Gott den Engeln:
10. Noch ein anderes Zeichen erschien am Himmel:
11. Die zehn Hörner dieser Häupter.
12. „Der Drache trat vor die Frau,
13. Fortsetzung der Auslegung des zwölften Kapitel der geheimen Offenbarung.
14. Er ist Gott, der Allerhöchste, König aller Geschöpfe.
15. Mit diesen Worten kämpften der Heilige Michael und sein Anhang.
16. Doch Michael erwiderte: „Wer ist wie der Herr, unser Gott, der in den Höhen wohnt?
17. So offenbarte sich aufs neue Gottes Macht und Gerechtigkeit.
18. So wurde der große Drache gestürzt,
19. So war nun der Himmel von den bösen Engeln gesäubert.
20. Schluss der Auslegung des zwölften Kapitels der Geheimen Offenbarung. 
21. Der Fall von Adam und Eva im Paradies.
22. Luzifer betrog sich selbst
23. An das Gebot anknüpfend,
24. Als Luzifer den Fall der Stammeltern gewahrte,
25. Im Augenblick der Menschwerdung des göttlichen Wortes
26. Alle tugendhaften und vollkommenen Frauen habe ich genau verfolgt, um unsere Feindin (Maria) zu finden,
27. Sie überlegten, wie sie die heiligste Jungfrau verfolgen könnten,
28. Luzifer will das Erlösungswerk verhindern.
29. Ich wusste, dass diese Ehre Ihm als Gott gebühre
30. „Meine Verwirrung ist jetzt zu groß,“
31. Nur gegen jenes Weib (Maria), unsere Feindin, trage ich tödlichen Hass,
32. Die Versammlung der bösen Geister nach dem Tode Jesu in der Hölle.
33. Von jenem Tage der Erschaffung der ersten Menschen an, habe ich danach getrachtet, den Gottmenschen und seine Mutter zu vernichten.
34. Oh ihr Menschen, wie seid ihr doch von Gott, den ich hasse, so sehr begünstigt.
35. Oh wie stark ist dieser Gottmensch,
36. Sie waren sich einig, dass es unmöglich sei, die Person Christi anzugreifen,
37. „Die Menschen haben nun eine neue Lehre,
38. Einige Teufel machten es sich zur Aufgabe, die Neigungen der Kinder von ihrer Empfängnis und Geburt an in eine verkehrte Richtung zu bringen.
39. Wir müssen sorgen, dass die Menschen die Frömmigkeit und den Geschmack an geistlichen und göttlichen Dingen verlieren,
40. Es ist unmöglich, alles darzulegen,
41. Leider sind diese höchst wichtigen Wahrheiten in unseren Tagen gar sehr dem Gedächtnis der Menschen entschwunden zu ihrem entsetzlichen Schaden.
42. Die heilige Schrift und die Werke der heiligen Lehrer.
43. Damit nun jene, die dieses Buch lesen, aus diesem Schlafe erwachen,
44. Da dieser Feind ein unkörperlicher Geist ist, den keine Wirksamkeit ermüdet,
45. Sobald der Satan die Tatsache der natürlichen Zeugung eines Menschen erkennt,
46. Die Mittel des Allerhöchsten, die Menschen gegen diese Bosheit des Drachens zu beschützen, sind verschiedener Art.
47. Zu dieser allgemeinen Vorsehung Gottes kommt dann noch der Schutz unserer heiligen Engel.
48. Er sucht es dahin zu bringen, dass die Kinder sich manche schlimme Handlungen angewöhnen, dass sie Böses sehen und hören, und das ihrer Eltern in dieser Zeit an solche Gefahren nicht denken und darum auch keine Vorsorge dagegen treffen.
49. Nicht geringer ist aber die Sorge und Wachsamkeit der heiligen Engel,
50. Die Engel hingegen führen zu Gunsten der Kinder die Tugenden der Eltern und Ahnen an,
51. Hat der Mensch den vollen Vernunftgebrauch erlangt, dann wird der Kampf zwischen den bösen und den guten Engeln noch heftiger.
52. Unaufhörlich kommen uns die Engel durch Eingebungen und Ermahnungen zu Hilfe.
53. Eine unzweifelhafte Offenbarung göttlichen Schutzes war die Bekehrung des Saulus.
54. Luzifer und die Seinen empfanden die Geißel der göttlichen Allmacht.
55. Was hatte Saulus getan, um ein so außerordentliches Glück zu verdienen.
56. Lehre der Himmelskönigin.


Vorwort:

Maria von Agreda:

Engelssturz und Verfolgung der Menschheit durch Satan!


Das Imprimatur (kirchliche Druckerlaubnis), hat das erzbischöfliche Ordinariat Salzburg am 31. Mai 1954, Zl. 1311 für das Gesamtwerk erteilt.

Der Inhalt dieser Broschüre ist zwar nicht der durchgehenden Reihenfolge entsprechend, jedoch wortgetreu übernommen, aus dem Offenbarungwerk „Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria,“ geoffenbart der Schwester Maria von Agreda aus Spanien in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Es ist hervorragend dazu geeignet, den wirklichen Sinn und das wahre Ziel des menschlichen Lebens begreifbar zu machen. Ein ausgewählter Teil davon ist in dieser Broschüre wiedergegeben und kann niemals als zeitlich überholt betrachtet werden.

Es wird darin berichtet, wie und warum der Sturz des einstmals höchsten Engels Luzifer und seines Anhanges aus dem Himmel zustande gekommen ist.

Da wir Menschen nach bestandener Prüfung dazu bestimmt sind diese Plätze im Himmel einzunehmen, die Satan und sein Anhang für immer verloren haben, sucht er nun seit Anbeginn der Welt dieses mit aller Macht aus Rache gegen Gott und aus Hass und Neid gegen die Menschen zu verhindern. Das ist der Grund für den unversöhnlichen Kampf des Satans gegen Gott und das ganze Menschengeschlecht, dessen Folgen wir tagtäglich immer wieder aufs Neue erfahren.

Man will aber nicht erkennen, dass die Ursache davon vom Satan in der Welt – mit der Zustimmung und Beihilfe der Menschen – zu ihrer verderblichen Wirkung gebracht werden. Dieser größte Feind Gottes und der Menschen hat es sogar vermocht, vielen Menschen den Gedanken einzugeben, dass es einen persönlichen Gott, besonders aber ihn selbst, den Teufel als Persönlichkeit – und damit eine Hölle, vor der die Menschen Angst haben müssten – überhaupt nicht gibt und alles nur symbolisch betrachtet werden muss.

Einen Feind den man aber nicht kennt, beachtet man nicht!

Durch den Unglauben, der Gleichgültigkeit und der Nichtbeachtung der göttlichen Gebote, bekommt der Satan seinen Einfluss auf die Gedanken und Handlungen der Menschen, deren verheerende Folgen im zunehmenden Maße zu sehen sind.

Bedingt durch die vergeblichen Bemühungen der Menschheit, Frieden und eine bessere und gerechtere Welt zu schaffen, die den Erfordernissen eines guten menschlichen Zusammenlebens gerecht wird, sollte es doch allmählich begriffen werden, dass alle diesbezüglichen Bestrebungen ohne Gott und die Anerkennung und Befolgung Seiner Gebote zum Scheitern verurteilt sind.

Um den rechten Weg sicher finden zu können und damit viel Leid nicht notwendig werden zu lassen, hat Gott der Menschheit immer wieder ganz besondere Hinweise und Gnaden zukommen lassen. Dazu gehören zweifellos die göttlichen Offenbarungen auf die eingangs hingewiesen wurde. Diese enthüllen in ganz besonderer Weise die Ursachen, Hintergründe und Folgen des satanischen Wirkens in der Welt. Darin werden die geheimsten Pläne und Absichten des Teufels und seiner höllischen Genossen gegen seinen Willen aufgedeckt – die Menschheit sollte dieses niemals erfahren – und schriftlich festhalten.

Es wird auch der wahre Grund enthüllt wie es möglich war, dass sich gerade nach dem Beginn des Christentums bis in die heutige Zeit hinein, eine Vielzahl der unterschiedlichsten Glaubensgemeinschaften und Sekten gebildet haben, wo jede für sich behauptet im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein. Es kann aber nicht nebeneinander mehrere der unterschiedlichsten Wahrheiten geben die sich gegenseitig widersprechen.

Da es Satan mit aller Macht verhindern wollte, dass seine Machenschaften zur Verwirrung, Irreführung und Vernichtung der ganzen Menschheit bekannt gemacht würden, begann durch seinen Einfluss verursacht, eine dreihundertjährige Auseinandersetzung um die Anerkennung der geoffenbarten Wahrheit, bis diese endlich von der Kirche anerkannt und veröffentlich werden konnte.

Aus den vorgenannten Gründen ist es auch nach dieser Zeit, bis zum heutigen Tage einer breiten Öffentlichkeit unbekannt geblieben, was auch mit dazu beigetragen hat, dass sich die Geisteskrankheit des Unglaubens immer weiter verbreiten konnte.

Es gibt wohl wenige Bücher, welche auf so allgemein verständliche Weise, die Erkenntnis über die neid- und hasserfüllte Verfolgung des ganzen Menschengeschlechts durch Satan und seiner höllischen Genossen klarer und deutlicher zum Ausdruck bringen. Darum behält dieses berühmte Werk gerade für die heutige Zeit seine besondere Bedeutung und sollte deshalb überall bekannt gemacht und allgemein verbreitet werden.

Abschließend kann noch gesagt werden, alle ökumenischen Bestrebungen werden erst dann von Erfolg gekrönt sein, wenn unsere Gottesmutter Maria, ihrer gottgewollten Stellung gemäß als Fürbitterin und Gnadenvermittlerin erkannt und anerkannt sein wird.

Lukas Wagner, der Herausgeber der Broschüre im Jahre 2004

Ganze Brochure PDF

 

 

Add comment


Security code
Refresh