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Koptische El Warak Kirche

1968 und heute 2009

(Gründer: Hl.Apostel Markus)

Die Erscheinungen der Muttergottes über der koptisch-orthodoxen Kirche von al-Zeitun am Rande von Kairo begann am 02. April 1968. Im Jahre 2008 begingen die Kopten das 40-jährige Jubiläum dieser Erscheinungen in besonderer Festlichkeit.

Der muslimische Sicherheitsbeamte Abed al-Aziz Ali, der neben der Kirche in der Werkstatt der öffentlichen Transport-gesellschaft arbeitete, bemerkte ein helles Licht auf der Kuppel der Kirche und holte noch andere Mitarbeiter herbei. Zunächst meinten sie ein junges Mädchen zu sehen, das auf das Dach der Kirche geklettert und durch das Straßenlicht beleuchtet war. In der Sorge, sie könne sich hinabstürzen, riefen sie ihr zu, sie möchte vorsichtig sein. Dann rief jemand die Polizei herbei. Nach ihrer Ankunft wurde das helle Licht viel klarer und überstrahlte deutlich das Straßenlicht. Einige Zuschauer begannen zu erkennen, dass sie Zeugen einer Vision von "Om el-Nur" wurden, der Mutter des Lichtes, der heiligen Jungfrau Maria, die hier über einer Kirche erschien, die ihr geweiht war.

Die Polizei jedoch vermutete einen koptischen Trick mit elektrischen Lampen, um der muslimischen Bevölkerung ein christliches Wunder vorzutäuschen. Sie begannen nun die Straßenlaternen zu zer- schlagen, aber die Vision blieb unverändert. Dann unterbrach die Polizei die Stromversorgung der ganzen Region. Diese Stromabschaltung führte zur Bestätigung der Vision, die klar und hell weiter er- strahlte: es war die Muttergottes, die nun die Menge herbeiwinkte. Einige moslemische Extremisten begrüßten keineswegs diese Erscheinung: einen Besuch vom Himmel von "Isa dem Propheten", wie sie Jesus nennen. Aber Zehntausende Menschen, Muslime und Kopten, Katholiken, Orthodoxe, Protes- tanten, Skeptiker und Ungläubige drängten sich um die Kirche, um einen Blick auf die außer- gewöhnliche Erscheinung zu werfen. Die Erscheinungen der Jungfrau Maria erfolgten mehr als ein Jahr, einige dauerten ein paar Minuten, während andere mehrere Stunden andauerten. Bald folgte auch die kirchlich Anerkennung dieser Erscheinungen. Anfang Mai 1968 gab der koptische Papst Kyrillos VI. fol- gende Erklärung heraus:

"Seit dem Abend des 02. April 1968 erleben wir nun die Erscheinungen der heiligen Jungfrau Maria, der Mutter des Lichtes, und sie geschehen weiter in der koptisch-orthodoxen Kirche in Zeitun, Kairo, die ihr zu Ehren geweiht ist. Die Erscheinungen geschahen in vielen Nächten und setzen sich noch fort in unterschiedlicher Weise. Manchmal erscheint die heilige Jungfrau Maria in ganzer Größe und dann wieder als Büste, umrahmt von einem leuchtend hellen Heiligenschein. Zeitweilig wurde sie in den Öffnungen auf dem Dach der Kirche gesehen, dann auch wieder außerhalb der Kuppel, wo sie sich bewegte und über das Dach der Kirche und der Kuppel ging. Als sie in Ehrfurcht vor dem Kreuz niederkniete, leuchtete das Kreuz in hellem Licht. Sie bewegte ihre heiligen Hände und nickte mit ihrem heiligen Haupt und segnete die Menschen, die neugierig gekommen waren, das Wunder zu schauen. Manchmal erschien die Gestalt ihres Leibes wie ein leuchtende Wolke, und manchmal als Lichtgestalt, wobei vor ihr sich himmlische Körper, die aussahen wir Tauben, Foto unten sehr schnell bewegten. Die Erscheinungen waren am Dienstag, dem 30. April 1968, über zwei Stunden zu sehen – von 02.45 Uhr bis zur Morgendämmerung um 05.00 Uhr. Tausende Menschen verschiedener Bekenntnisse und Religionen, Ägypter und ausländische Besucher, Priester und Wissenschaftler von unterschiedlichen Bereichen und Berufen – sie alle sahen dies Erscheinungen. Die Beschreibung einer jeden Erscheinung dieser Zeit, des Ortes und der Gestalt wurde von allen Zeugen in gleicher Weise bezeugt. Das macht diese Erscheinung einzigartig und hebt sie aus anderen heraus."

Als Frucht der Erscheinungen benennt Kyrillos VI. die Rückkehr vieler abständiger Christen zum Glauben und die Konversion von Nichtgläubigen zum Christentum. Mehr noch: eine beträchtliche Anzahl von Kranken wurde geheilt und Blinde konnten wieder sehen.

Zeitoun liegt auf dem Weg, den die Heilige Familie Joseph, Maria und das Kind bei der Flucht nach Ägypten gegangen sind. Der koptisch-katholische Patriarch Kardinal Stephanos I. bestätigte dieses Überzeugung, wie auch der Superior der Jesuiten und Pastor Dr. Ibrahim Said, Sprecher der evan- gelikalen Protestanten in Ägypten. Ende April hat dann ein Bevollmächtigter des Vatikans einen Bericht dieser Erscheinungen für Papst Paul VI. angefertigt.

Die ägyptische Kirche geht auf die apostolische Zeit zurück. Der heilige Markus war der erste Bischof von Alexandria. Ägypten wurde ein mehrheitlich christliches Land; im 4. Jahrhundert entstand dort das Mönchstum. Durch einen militanten Islam wurden 300 katholische Diözesen in Nordafrika überrannt. Unter der moslemischen Unterdrückung leben die koptischen Christen seit 1'400 Jahren in ihrer Heimat. Sie leiden unter einer staatlich sanktionierten Diskriminierung, weil sie sich nicht zum Islam bekennen, und werden häufig von extremistischen Gruppen angegriffen. Heute leben in Kairo auch viele christliche Flüchtlinge aus Khartum, die den inhumanen Scharia-Gesetzen im Sudan entkommen sind.    

Nach offizieller Darstellung unterschieden sich die Erscheinungen der Gottesmutter. Manchmal trug Maria einen Olivenzweig, ein Symbol des Friedens. Das Wort "zeitun" ist das arabische Wort für Olive. Gelegentlich trug Maria auch das Jesuskind in ihren Armen. Die himmlischen Tauben, die manchmal der Jungfrau vorhergingen oder sie begleiteten erschienen aus dem Nichts. Sie bewegten sich sehr schnell, ohne die Flügel zu benutzen und verschwanden so plötzlich wie sie gekommen waren. Einige Beob- achter hielten sie für Engel. Manchmal erschien über der Kuppel ein Licht und das Kreuz über der Kirche erstrahlte hellleuchtend. Weihrauch schien aus den verschlossenen Fenstern der großen Kuppel zu kommen – wie ein leuchtender Nebel, der süßlich duftete: "Der Duft war so stark wie aus einer Million Weihrauchfässern", beschrieb der Bischof seine Wahrnehmung. Das alles war wie ein Schauspiel der himmlischen Mächte.

Die Polizei durchsuchte die Gegend um die Kirche im Umkreis von 25 km; schließlich mussten die Beamten zugeben, dass diese Erscheinungen nicht natürlich zu erklären seien. Um die Menschen- menge zufrieden zu stellen wurde die Werkstatt gegenüber der Kirche abgerissen, die Bäume heruntergeschnitten oder entfernt, damit die Leute diese nicht erklettern konnten. Die Behörde erlaubte die koptische Liturgie über Lautsprecher zu verkünden, auch durch örtliche Radioübertragung in den Wohnblöcken. Gewöhnlich war die Verkündigung der christlichen Botschaft außerhalb der Kirche oder in privaten Räumen gesetzlich verboten. Auch Präsident Abdul Nasser wurde Zeuge der Erscheinungen.

Zahlreiche wunderbare Heilungen geschahen während der Erscheinungen. Zum Beispiel diese: Durch einen Unfall wurde dem Fotograf Wagih Rizk im Jahr zuvor der linke Arm abgerissen. Die Ärzte hatten ihn wieder angenäht, aber die Nerven und Sehnen waren durchtrennt, dazu kamen noch gravierende Brüche. Schließlich erklärten ihm die Ärzte, dass eine Heilung nicht mehr möglich sei. So trainierte er seinen rechten Arm und machte die Fotos einhändig.

Am 09. April erlebte Wagih die Erscheinung der Muttergottes. Am 11. April war er zu ergriffen und verwundert, um Fotos zu schießen. Am 13. April war er entschlossen, die Gelegenheit zum Foto- grafieren zu nutzen. Die heilige Jungfrau erschien um 03.40 Uhr. Sehr schnell machte er Fotos. Danach ging er nach Hause. Auf dem Bett dachte er über die Entwicklung seiner am frühen Morgen ge- schossenen Fotos nach und bemerkte plötzlich, dass er seinen linken Arm und die linke Hand benutzt hatte, um die Kamera schnell einzustellen: "Ich begann meine linke Hand zu bewegen, auf und nieder, zur Seite und drehte und bewegte sie in der Luft bei ausgestrecktem Arm …. Ich war geheilt … vollkommen geheilt durch die einmalige Erscheinung der Jungfrau Maria … die fünf Chirurgen, einige gehörten zu den bekanntesten Ärzten in Ägypten, hatten ihm keine Hoffnung geben können und hatten ihm bestätigt, er könne den Arm nie wieder bewegen.

Viele Menschen kamen, um die Priester um einen Exorzismus zu bitten. "Mit Hilfe der heiligen Jungfrau ist es leicht, den Teufel auszutreiben!" meinte ein junger koptischer Mönch.

Ein ausführlicher Bericht über die Marienerscheinungen in Zeitun ist in der Schrift von Francis Johnston nachzulesen: "Als Millionen Maria sahen" (When Millions saw Mary). Im Internet finden sich zahlreiche Original-Fotos von den Marienerscheinungen, von denen wir hier einige zeigen, unter:
www.zeitun-eg.org

Die Ereignisse in Zeitun sind kaum in der westlichen Welt bekannt – vielleicht, weil sie im Umfeld einer koptischen Kirche in der 3. Welt geschahen. Weitere Erscheinungen der Muttergottes werden glaubhaft bezeugt: 1982 in Edfu, 1986-91 in einem weiteren Vorort von Kairo: Shobfra, 1997 in Shentana El Hagar, 2000 – 2001 in der St. Markus-Kathedrale in Assiut, Oberägypten, und 2001 in Gabal Dranka. Der Himmel stärkt und ermutigt die verfolgten Gläubigen.

 

 

Comments  

 
+1 #1 Shaker khalil 2010-02-26 13:29
Hallo liebe Leute Obwohl ich aus Ägypten komme, begrüsse ich Euch aus Wien! Zuerst möchte ich mich bei Euch bedanken, dass Ihr zum Zweiten Mal Über die Erscheinungen der Muttergottes über der koptisch-orthodoxen Kirche von al-Zeitun auf Ihrer Seite berichten. Zweiten bedanke ich mich bei Euch,weil ihr unsren Herrn und unsere Glaube unter den bekannt machen wollen. Grade in unserer Zeit , wo viele Menschen keine Zeit und Keine kraft haben, über unsere Glauben zu reden. Meine Bruder und Schwester in Christus Jesus wir erleben heutezutage die Zeit des Abfalles. ich habe das Gefühl, dass Jesus bald wieder kommt. Ich beobachte seit langer Zeit die Situation in Europa. Man hat mit bewusst unsern Glauben Verfolgt und unbedeutend gemacht. Aber Gott hat uns nicht im Stich gelassen sonder hat zu uns seiner Mutter immer Geschickt. Am 10.12.2009 war unsere liebe Mama wieder in Kairo im Warak, man hat sie Video aufgenommen und fotografiert. Ich bitte Euch um ein Bericht darüber zu machen. ich sende Euch diese Seite, in die 3 Videos geben. lg aus Wien Shaker khalil
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