Worte des Heilands in der Nacht zum 5. November 1971
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Wohin gehen aber viele, ach so viele geweihte Diener! Sie haben das Kreuz verworfen, sie haben die Ehrfurcht des Glaubens an Meine Gegenwart im Tabernakel verloren und sie gehen den Weg fort von Meiner jungfräulichen Mutter Maria, der Mutter der Priester und der Mutter der Kirche.
Dies ist der dreifache Abfall, der dreifache Irrweg, das dreifache Unheil, das wie eine unheimliche Last auf ihr Inneres drückt. Eine Schuld, von der sie nicht loskommen. Wehe der Verhärtung ihres Herzens! Nur das Gebet von Opferseelen vermag sie von dem Weg in das ewige Verderben abzubringen, soferne nicht ihr eigener Wille der Verstocktheit anheimfällt.
Das ist die Heimsuchung Meiner Kirche, daß ihre Hirten, die noch Hirten sind, immer weniger werden. Nicht wenige von denen, die berufen waren, lassen sich irremachen von falschen Lehrern und werden schwach im Glauben, dem Glauben in der Demut, die immer und überall das Fundament im Leben der Heiligen war.
Nur betende, leidende, opfernde, kämpfende Seelen sind die Werkzeuge für das Walten und Wirken des Heiligen Geistes!
Ich segne alle, für die du in dieser Gnadenstunde zu Mir gefleht hast. . . .
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