Worte des Heilands in der Nacht zum 5. September 1975
| Themen A-Z - Albert Drexel Botschaften |
Ich segne dich, Mein Sohn, in der Stunde Meiner besonderen Gnade, um des Werkes willen, das dir von der Vorsehung Meines Vaters zugefallen ist. . . .
Gar groß ist die innere Not Meiner einen und wahren Kirche geworden. Beachte nur dieses Dreifache: Der Unglaube ist bis an den Felsen Petri herangetragen worden. Hohe Würdenträger – oh, dieser Stolz! – gehen den Weg des Verderbens und sind einem gefährlichen Hochmut erlegen. Alsdann sind die Berufenen Meiner Kirche darangegangen, das Haus Meines Vaters und das Heiligtum Meiner wunderbaren und geheimnisvollen Gegenwart ihres Schmuckes, ihrer Schönheit und ihrer Pracht zu berauben.
Wer sich an der Würde und Größe und Majestät des Allheiligen Dreieinigen Gottes vergreift, ja ihr unter dem Vorwande der Einfachheit die Zeichen und Erweise der Huldigung verweigert, versündigt sich wider Gottes Majestät und maßt sich unter falschem Scheine Tugend an. Die Zeiten, in denen der Glaube in Meiner einen und wahren Kirche geblüht hat, waren gekennzeichnet durch die Größe, die Schönheit und Pracht des Gotteshauses, auch seines Inneren.
Nunmehr sind Leere, Kälte und Verwüstung in die Tempel Gottes eingebrochen, weil die Menschen, ja sogar Priester, nicht nur Priester, sondern mehr und mehr selbst Bischöfe nicht mehr glauben.
Was endlich die Größe des in die Kirche eingebrochenen Unheills am meisten kennzeichnet, ist die innere Verfolgung: – daß jene Meiner Diener, die um die Rettung des Glaubens kämpfen, gequält, verfolgt und verurteilt werden zur Freude des Satans!
Zwar wird es die Allmacht des Vaters verhüten, daß die Opfer dieser inneren Verfolgung unterliegen und ihre Werke untergehen, aber viel wird in den Seelen und unter den Gläubigen an Not und Qual und Verwirrung angerichtet, ehe der Sieg Gottes offenbar wird.
Für die Guten bedeutet dies alles eine schwere, fast unheimliche, ja geheimnisvolle Prüfung. Dennoch, umso größer wird die Freude über den Triumph der Wahrheit und des Glaubens wider die Feinde der Kirche sein. Auch mögen alle Guten und Getreuen bedenken: «Wer Mich vor den Menschen bekennt, den werde auch Ich vor Meinem Vater bekennen, der im Himmel ist!» Die Erde vergeht, aber der Himmel besteht und bleibt; und für ewig werden in diesem Himmel wie Sterne leuchten, die während der Not der Heimsuchung und Verfolgung dem Glauben, der Gnade und der Liebe zu Gott, zu Maria und den Heiligen treu geblieben sind.
| < Zurück | Weiter > |
|---|





