Themen A-Z - Albert Drexel Botschaften

Ich segne dich, Mein Sohn, in dieser Stunde Meiner Gnade und Meiner Liebe, . . .

Habet Vertrauen und Mut und Hoffnung! . . . schöpfend aus dem Umgang mit dem Allerheiligsten und dem unblutigen Opfer am Altare.

Dieses Opfer ist in Meiner einen und wahren Kirche zahllos veruntreut worden. Dieses Opfer wird nicht mehr an allen Orten würdig und im Geiste des Glaubens gefeiert.

Viele Priester gehen ohne Ehrfurcht an den Altar, nur wie sie sagen, zu einer «Gemeinde». Viele Priester legen nicht mehr Wert darauf, täglich dieses Opfer darzubringen, weil sie nicht mehr den Glauben an Meine wahre und wirkliche Gegenwart in den konsekrierten Gestalten von Brot und Wein haben. Viele Priester achten bei der Darbringung des heiligen Opfers nicht mehr auf die Ehrfurcht, die diesem Sakrament ziemt.

Jene aber, die sich auf das Priestertum vorbereiten an den bischöflichen Seminarien, treten ohne den ganzen und tiefen und warmen Glauben an die heilige Wandlung in das Priestertum ein, und nicht wenige der Priestertumskandidaten liebäugeln mit dem Gedanken, einmal eine Ehe schließen zu können. Darum ist die Zeit nicht mehr ferne, in der an vielen Orten das Volk ohne Priester sein wird.

Jene Priester aber, die im sakramentalen Opfer noch wahrhaft das Heiligste sehen und in heiliger Gesinnung das Geheimnis Meines Fleisches und Blutes vollziehen, wie Mein würdiger Diener Marcel, werden verfolgt, verachtet und geächtet.

Diese Meine Klage ist eine furchtbare Anklage: Gehen nicht Tausende und Millionen des Gottesvolkes zum Tische des Herrn wie zum Tische des täglichen Brotes, weil ihnen ihre Priester nicht mehr das Beispiel der Ehrfurcht geben. Das erschreckende Wort Meines Apostels Paulus «Wer den Leib des Herrn nicht von einer gewöhnlichen Speise unterscheidet, der ißt und trinkt sich das Gericht», ist unwiderruflich wahr, und das Gericht wird entsetzlich sein; denn Gottes Wort ist wahr, und wer Mein Eucharistisches Opfer und den Empfang Meines Leibes ohne den Glauben und die Ehrfurcht und die Liebe verrichtet oder empfängt. wird die Wahrheit des Gerichtes für eine ganze Ewigkeit an sich erfahren.

Die Entheiligung des Heiligsten in Meiner einen und wahren Kirche ist das große Unheil, wie es seit dem Konzil der Päpste Johannes und Paulus auf dem ganzen Erdkreis um sich gegriffen hat und den Zorn Gottes herausfordert.

Mein Segen aber komme über jene, die den Glauben und die Ehrfurcht vor dem Heiligsten bewahrt haben und bewahren. Dieser Mein Segen ist ein ewiger und mit Worten nicht auszudrücken und mit dem Gefühl nicht zu erfassen. . . .

 

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